Ozon

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Griechische WissenschafterInnen fanden heraus, dass sich eine erhöhte Ozonbelastung negativ auf den landwirtschaftlichen Ertrag auswirkt.

Laut ForscherInnen der Aristotle University of Thessaloniki wirkt sich eine erhöhte Ozonbelastung negativ auf den landwirtschaftlichen Ertrag aus. Die WissenschafterInnen führten ihre Untersuchungen rückwirkend für das Jahr 2002 in der griechischen Region Thessaloniki durch, die sowohl durch hohe Luftverschmutzung als auch durch landwirtschaftlichen Betrieb gekennzeichnet ist, und veröffentlichten ihre Ergebnisse unter dem Titel „Economic damages of ozone air pollution to crops using combined air quality and GIS modelling“. Dabei fanden die WissenschafterInnen heraus, dass die Ozonbelastungen in der Region einen wirtschaftlichen Schaden von 43 Millionen Euro verursachten. Die Baumwollproduktion ist mit Verlusten von 16 Millionen Euro am stärksten betroffen, gefolgt von Paradeisern (9 Mio. Ä), Reis (4,2 Mio. Ä), Weizen (4 Mio. Ä) und Raps (2,8 Mio. Ä).

Weitere Informationen und Zugriff auf kostenpflichtige Studie (en)

Quelle: EU Umweltbüro

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Hat bald jeder eine kleine Messstation dabei, um die Qualität der Luft zu bestimmen? Wissenschaftler der “University of California” wollen dafür in Zukunft Smartphones einsetzen, die Daten auch ins Internet schicken. Sie haben einen handlichen Apparat entwickelt, mit dem sich die Werte von Ozon, Stickoxiden und Kohlenmonoxid in der Atemluft messen lassen. Über einen GPS-Sensor verbinden sich die Daten mit geografischen Koordinaten. Die Hoffnung der Forscher ist es nun, dass die Vorrichtungen sich in Handys integrieren lassen. Dann könnte das Netz von Messtellen deutlich dichter werden als bisher.
Wann es soweit sein wird ist jedenfalls noch unklar. Bisdahin aber setzten Messinstitutionen aber auf den airpointer.

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Wussten Sie, dass Feinstaub vor allem ein „Winterproblem“ ist?
Grenzwertüberschreitungen kommen aufgrund der Witterung fast ausschließlich im Winter zustande (Oktober bis März). Die Gründe dafür sind die Wetterbedingungen. Lange trockene Winter mit Hochdruckwetterlage führen zu höherer Feinstaubbelastung. Zur Verbesserung werden unter anderem saubere Fernwärme und verbesserter Winterdienst vorgeschlagen.
Der nächste Sommer kommt bestimmt. Mit ihm allerdings steigt dann auch wieder die Ozonbelastung ;-)

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Ozon (O3)

schadstoff

Ozon ist eine äußerst giftige korrosive Substanz und ein häufig vorkommender Schadstoff. Ozon wird in der Atmosphäre bei der Reaktion mit Stickoxiden, Kohlenwasserstoffen und Sonnenlicht gebildet. Manche elektrischen Geräte, z.B. Fernseher, Kopierer und Elektromotoren (mit Bürsten) erzeugen so viel Ozon, dass der Mensch es riechen kann.

Gesundheits- und Umweltauswirkungen

Akute Auswirkungen sind Atemwegssyndrome, Änderungen der Lungenfunktion, erhöhte Atemwegsempfindlichkeit und Atemwegsentzündungen. Ozon zerstört das Laub von Bäumen und anderen Pflanzen (Photooxidation) und verschlechtert damit das Erscheinungsbild von Städten, Nationalparks und Erholungsgebieten.

Sonne

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