Dauerbelastung durch Feinstaub hat massive Auswirkungen: Ein deutsches Forscherteam vom Institut für medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie der Universität Duisburg konnte dies in einer aktuellen Studie nachweisen. Diese mehrjährige Studie mit mehr als 5000 Menschen zeigt, dass je höher die Feinstaubbelastung ist desto höher der Blutdruck, dabei waren auch Werte unter den gültigen Grenzwerten bereits belastend.
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PM10 und PM2,5 sind keine Einzelkomponenten, sondern die Massekonzentration aller Partikel in der Umgebungsluft mit einem Durchmesser kleiner als 10 µm oder 2,5 µm. Besonders in Gebieten mit einer stark verkehrsabhängigen Luftbelastung werden die Grenzwerte für diese Schadstoffe häufig überschritten. Dies führt zu einem wachsenden Interesse der Öffentlichkeit am Feinstaub.
Gesundheits- und Umweltauswirkungen
Zahlreiche wissenschaftliche Studien haben Kurzzeiteinflüsse von PM10 auf das Herz-Kreislauf-System aufgezeigt. Ebenso konnte eine direkte Relation zwischen der Anzahl an Herzinfarkten und der PM-Konzentration nachgewiesen werden. Langzeiteffekte nach hoher Feinstaubbelastung sind zum Beispiel ihr Potential, toxische Komponenten in das Atmungssystem zu transportieren und dort zu halten, und eine Schwächung des Immunsystems, da Partikel in Lunge und Bronchien verbleiben.
Schlagworte: Feinstaub, PM10, PM2, PM2.5, Schadstoffe, Staub
