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Pünktliche zum Jahreswechsel ist es wieder Zeit für gute Vorsätze. Und wenn wir schon nicht gleich die ganze Welt retten können, dann doch zumindest unseren eigenen Mikrokosmos. Der ist nämlich noch zu retten und zwar recht einfach. Also: Schluss mit Rauchen!

Rauchen belastet die Lunge sehr stark, das ist kein großes Geheimnis. Doch kaum ein Raucher weiß, wie schnell sich seine Raucherlunge regenerieren könnte, wenn er es schafft, von den Zigaretten zu lassen. Denn mit dem Zigarettenrauch inhaliert der Raucher nicht nur Nikotin, sondern auch Teer und bis zu 300 anderen Giftstoffen.

Für die Raucherlunge ist wohl Teer der tückischste Inhaltsstoff, denn der feine Teerdampf, der mit dem Zigarettenrauch inhaliert wird, legt sich als feiner Film über die Lungenbläschen. Dadurch wird die Aufnahme von Sauerstoff erheblich erschwert. Der Teer kann vom Körper nur schwer abgebaut werden, sodass sich mit jeder weiteren Zigarette der Teerfilm über den Lungenbläschen verdichtet. Die Sauerstoffversorgung des Körpers wird behindert, bedingt durch das Verkleben der Lungenbläschen mit dem Teer. Sauerstoff ist jedoch für viele Vorgänge im menschlichen Körper überaus wichtig, beispielsweise für die Leistung des Gehirns.

Aber auch wenn ein Mensch sehr lange und sehr stark geraucht hat, besitzt sein Körper dennoch die Fähigkeit zur Regeneration. Schon zwei Wochen, nachdem das Rauchen gestoppt wurde, wird der Organismus merklich entlastet. Der Blutdruck stabilisiert sich, die Sauerstoffsättigung des Blutes steigt enorm an. Ein Mensch atmet nach dieser Zeitspanne des nicht Rauchens merklich auf. Und auch die Geschmacksknospen, die unter dem Rauchen stark leiden, regenerieren sich. Bereits nach einem halben Jahr als Nichtraucher, kommt es zu einem merklichen Anstieg der Kondition und damit zur Verbesserung des Lebensgefühls. Nach etwa zwei Jahren hat sich auch die Lunge regeneriert und der hartnäckige Teerfilm ist nahezu restlos verschwunden.

Dauerbelastung durch Feinstaub hat massive Auswirkungen: Ein deutsches Forscherteam vom Institut für medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie der Universität Duisburg konnte dies in einer aktuellen Studie nachweisen. Diese mehrjährige Studie mit mehr als 5000 Menschen zeigt, dass je höher die Feinstaubbelastung ist desto höher der Blutdruck, dabei waren auch Werte unter den gültigen Grenzwerten bereits belastend.

Ozon aktuell

Kriegen Sie noch Luft?
Wer es genau wissen will sollte einen Blick auf die aktuellen Werte werfen unter: 

http://www.umweltbundesamt.at/umweltschutz/luft/luftguete_aktuell/ozonbericht/ 

 Zur Information: 

Zielwert: 120 µg/m³ als maximaler Achtstundenmittelwert des Tages
Informationsschwelle: 180 µg/m³ als Einstundenmittelwert
Alarmschwelle: 240 µg/m³ als Einstundenmittelwert

Es ist wieder so weit: Ozon liegt in der Luft. Und zwar mehr als für uns gut ist. Reizungen von Augen und Luge sind die Auswirkungen des Gases, wenn es in höheren Konzentrationen bodennah auftritt. Sportliche Aktivitäten und andere Anstrengungen sollten daher an sommerlich heißen Tagen am ehesten früh morgens stattfinden. Wieso ist das Ozon gerade im Sommer so präsent? Die Sonne liefert die Energie für den Ozonaufbau, die Wärme fördert unter anderem Verdunstungsvorgänge. Und dann kommt ein komplizierter chemischer Kreislauf in Gang. Aus den sogenannten Ozonvorläufersubstanzen (u.a. Stickstoffoxide und flüchtige organische Verbindungen, resp. Abgase etc.) entsteht O³. Kompliziert aber wissenswert.
Genaueres über diesen chemischen Vorgang lesen Sie hier:

http://www.biokurs.de/skripten/bs11-30.htm

Luftgüte geht uns alle was an. Was wir einatmen beeinflusst unsere Lebensqualität wesentlich. Und wir wiederum beeinflussen unsere Luftqualität. Wir von meineluft.at sind daher der Meinung, dass jeder einzelne wesentlich zur Verbesserung der Luftgüte beitragen kann. Unter dem Motto “Global denken – lokal handeln”  steht auch der Earth Day, der alljählich am 22. April weltweit abgehalten wird. Zahlreiche Initiativen finden an diesem Tag statt:
mehr unter www.earthday.org/core-issues

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Hat bald jeder eine kleine Messstation dabei, um die Qualität der Luft zu bestimmen? Wissenschaftler der “University of California” wollen dafür in Zukunft Smartphones einsetzen, die Daten auch ins Internet schicken. Sie haben einen handlichen Apparat entwickelt, mit dem sich die Werte von Ozon, Stickoxiden und Kohlenmonoxid in der Atemluft messen lassen. Über einen GPS-Sensor verbinden sich die Daten mit geografischen Koordinaten. Die Hoffnung der Forscher ist es nun, dass die Vorrichtungen sich in Handys integrieren lassen. Dann könnte das Netz von Messtellen deutlich dichter werden als bisher.
Wann es soweit sein wird ist jedenfalls noch unklar. Bisdahin aber setzten Messinstitutionen aber auf den airpointer.

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Wussten Sie, dass Feinstaub vor allem ein „Winterproblem“ ist?
Grenzwertüberschreitungen kommen aufgrund der Witterung fast ausschließlich im Winter zustande (Oktober bis März). Die Gründe dafür sind die Wetterbedingungen. Lange trockene Winter mit Hochdruckwetterlage führen zu höherer Feinstaubbelastung. Zur Verbesserung werden unter anderem saubere Fernwärme und verbesserter Winterdienst vorgeschlagen.
Der nächste Sommer kommt bestimmt. Mit ihm allerdings steigt dann auch wieder die Ozonbelastung ;-)

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Frauen sind klimafreundlicher und umweltfreundlicher unterwegs als Männer. Einer Studie des Verkehrsclub Österreich (VCÖ) zufolge, legen Frauen im Schnitt die Hälfte ihrer Wege zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zurück. Das bedeutet neben weniger CO2 natürlich auch weniger Feinstaubbelastung. 
Und: Frauen sind durch den Feinstaub gesundheitlich mehr belastet als Männer. Das wieder belegt eine neue Studie aus den USA.

Zu den Studien geht es hier:  http://www.milchlos.de/milos_0747.htm und http://www.brigitte.de/gesellschaft/oeko-berater/frauen-umwelt-1044428/

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Wiederholter Feinstaubalarm im Erholungsort Elten in Nordrein Westfalen sorgt für Aufruhr. Verursacht wird die dicke Luft von den vielen LKWs, die als Mautflüchtlinge durch den Ort brausen. Dabei ist bemerkenswert, dass in dem beschaulichen Ort weit öfter höhere Feinstaubwerte gemessen wurden als in einer viel befahrenen vierspurigen Straßen in Essen!

http://www.bild.de/BILD/regional/ruhrgebiet/aktuell/2010/03/10/feinstaub-irrsinn-in-elten-nrw/das-soll-unsere-schlimmste-schmutz-piste-sein.html

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Feinstaub belastet unseren Organismus so sehr, dass unsere Lebenserwartung um 166 Tage kürzer wird. Diese erschütternde Erkenntnis resultiert aus einer neuen deutschen Studie. Was könnte dagegen helfen? Lesen hier Sie über die Studie
http://www.bild.de/BILD/regional/ruhrgebiet/aktuell/2009/05/29/feinstaub/kostet-uns-166-tage-unseres-lebens.htm

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Ein wichtiger Beitrag zur Verbesserung der Luftqualität besteht darin auf das Fahren mit dem eigenen PKW zu verzichten und stattdessen mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu fahren. Laut einer aktuellen Studie des VCÖ sind die ÖsterreicherInnen auch fleißige Öffi-FahrerInnen. Auf rund 2890 Öffi-Kilometer durchschnittlich pro Kopf bringt man es in Österreich. Wer ist laut VCÖ-Studie Europameister in der Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln?
Nachzulesen unter:
http://www.vcoe.at/start.asp?ID=8000

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An guten Ideen zur Verbesserung der Luftqualität mangelt es nicht. Wohl aber an der Tatkraft das Ausgedachte auch umzusetzen. Wenn es um die Beschränkung der persönlichen Mobilität geht, weicht der gute Wille der Bequemlichkeit. Oder würden Sie „Autofasten“? Machen Sie mit bei der Umfrage des VCÖ unter http://www.vcoe.at/

In vier österreichischen Städten wurde heuer der zulässige Grenzwert bereits mehr als 25 Mal überschritten. Das ist öfter als erlaubt. Darunter leiden Österreichs Bürger gleich doppelt: Einmal durch die Beeinträchtigung der Gesundheit und ein zweites Mal durch Geldstrafen, die nun dem Staat drohen und die durch Steuergelder zu bezahlen sind.
Mehr darüber gibt es unter http://oesterreich.orf.at/stories/423607/

Gute Luft mit Elektroautos

Elektroautos liegen voll im Trend, sie könnten das Straßenbild der Zukunft prägen. Auch die großen Autohersteller haben die Zeichen der Zeit erkannt und wollen in Zukunft serienmäßig Fahrzeuge mit Elektromotor anbieten. Kein Wunder, sind sie doch eine mögliche Antwort auf die zunehmende Luftverschmutzung durch den Straßenverkehr. Und was denken Konsumenten darüber?

Nachzulesen unter http://www.oekonews.at/index.php?mdocid=1042479

Asthmaerkrankungen und Luftverschmutzung hängen zusammen. Eine Schweizer Studie an erwachsenen Nichtrauchern hat nun sogar gezeigt, dass auch Erwachsene aufgrund von Schadstoff-  und Feinstaubbelastungen an Asthma neu erkranken können.

Einzelheiten über diese Studie gibt es hier:

http://www.myscience.ch/news/archive2009/asthma

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In den 80er Jahren sorgte dieses Umweltphänomen noch für Schlagzeilen. „Im Jahr 2000 wird es keinen Wald mehr geben“, lauteten die Warnungen einst. Heute hört man allerdings nicht mehr viel darüber, Wald gibt es mehr denn je. Was wurde aus dem Waldsterben?

Tatsächlich ist in den vergangenen Jahrzehnten viel passiert. Man erließ strenge Emissionsvorschriften, Heizöl und Dieseltreibstoff wurden entschwefelt. Man schrieb Filter für Verbrennungsanlagen vor und erließ ein Luftreinhaltegesetz. Die Maßnahmen brachten weitreichende Erfolge: Der Ausstoß von Schwefeldioxid, das man maßgeblich für die Waldschäden verantwortlich machte, ging von etwa 350.000 Tonnen im Jahr 1980 auf 25.600 Tonnen im Jahr 2007 zurück. Maß man 1985 noch bei mehr als 25Prozent der Bäume überschrittene Schwefelgrenzwerte, war dies 2008 bei weniger als zehn Prozent der Fall. Aber wäre das alles umgesetzt worden ohne die, aus heutiger Sicht übertrieben Warungen von einst?

 Mögliche Antworten sind in folgendem Presse-Artikel zu finden:

http://diepresse.com/home/panorama/klimawandel/523352/index.do?offset=75&page=3

Wussten Sie, dass Luftverschmutzung gar kein so neues Phänomen ist?  Seit der gezielten Anwendung von Feuer trägt der Mensch dazu bei, die Luft mit luftfremden Stoffen anzureichern – und damit seine Lunge zu schädigen. Bleiemissionen gibt es beispielsweise nicht erst seit der Erfindung des Automobils, sondern seit dem Abbau und der Verarbeitung von Blei – und das war bereits vor 6000 Jahren! Aus dem alten Rom sowie aus dem Mittelalter gibt es dokumentierte Beschwerden über Luftverschmutzung – aber sicher ist: global gesehen ist der Zustand unserer Luft noch nie so schlecht gewesen wie heute.

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